Herzlich willkommen auf der Webseite des Pfälzer Mundart-Dichters Matthias Zech.
Matthias Zech wuchs zusammen mit fünf Geschwistern in einer pfälzischsprachigen Familie in Neustadt an der Weinstraße / Hambach auf. Nach Studien in Würzburg und Paris und Arbeitsstellen in Bad Bergzabern und Frankenthal lebt er nun seit fast drei Jahrzehnten mit seiner Frau in der Domstadt Speyer. Das Paar hat drei erwachsene Kinder.

Mit bewegend-lautmalender Lyrik und unterhaltsam-hintergründiger Prosa in seiner „Pälzer Mudderschbroch“ bringt Matthias Zech die Menschen bei seinen Lesungen zum Lachen und Weinen, zum Nachdenken und Schmunzeln.
Gerne trägt er selbst seine Texte bei Lesungen und Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Lokalitäten zu passenden Anlässen, auch Benefizveranstaltungen, vor. Dabei begleiten ihn Musikerinnen und Musiker, die in den Texten beschriebene Stimmungen verstärken oder kontrastieren.
Die Gedichte und Geschichten von Matthias Zech erhielten zahlreiche Preise bei den renommierten Mundart-Wettbewerben in Bockenheim, Dannstadt, Gonbach, Alzey, Völklingen und auf der Sickinger Höhe sowie vom Saarländischen Rundfunk.
Publikationen

2021 ist der zweite Band von Matthias Zech „mol widder dehääm“, begleitet von Farbradierungen von Jutta Votteler, Berlin. Es sammelt Leewensbilder in Form von Lyrik und Prosa in Pfälzer Mundart.
Erhältlich ist „mol widder dehääm“ im lokalen Buchhandel oder beim Autoren selbst. Die ISBN lautet: 978-3000696411.
2016 erschien „Leewensfarwe – Lyrik un Prosa uff Pälzisch“, der erste Gedichtband von Matthias Zech. Gesammelt sind darin unzählige Gedichte und Geschichten auf Pfälzisch, auch das preisgekrönte Gedicht „eiszeit“.
„Leewensfarwe“ ist vergriffen und leider nur noch antiquarisch erhältlich. Die ISBN lautet: 978-3981735055.

Gedichte und Geschichten von Matthias Zech
Hasselniss vum Vadder
frieher
do hot er viel gebabbelt
gerechent hot er schnell
fescht gschafft hot er fer uns
un alle Leit hot er gholfe
draagelangt un hiegelangt
uff alle Hochziche gedanzt
gelacht un verzehlt
Die Brief vun de Lilly
Drei Johr, drei Johr bin ich jetztert schunn dood. Unn jetzert sinn se endlich draa, uffzuraame, auszuraame, fortzuschmeiße, s Haus zu verkaafe, unser vier Kinner. Die Frieda kricht jo nix määh mit, mein Frääle. Die war jo schun dement, wie ich noch do war. Im Marie-Stift isse gut unner.
Mollische Mond
aus m Himmel hole
midde in dere Nacht
wann er nimmie zunemme kann
un noch net abnemme muss
do du ich
langsam zu m nufflange
du n eiwickle in schwarzblooe Samt un
runnerhole ganz dusmo
fer dich
den mollische Mond